21.10.2022

So gehts auch!

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Team MĂŒnchenTeam StuttgartTeam Berlin


Du wohnst weder in der Stuttgart, Berlin oder MĂŒnchen,  bist aber interessiert daran, einen Hub in deiner Stadt aufzubauen? Melde dich gerne an team@lern-fair.de und wir unterstĂŒtzen dich dabei!

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Zwei regional fokussierte Förderungen ermöglichen es, die Engagierten fĂŒr den Kraftakt des Hub-Aufbaus in Berlin und Stuttgart auf Minijob-Basis anzustellen. Dies ist durch großzĂŒgige Förderungen durch die Gerl-Stiftung in Berlin sowie vier Stiftungen aus dem Arbeitskreis Bildungschancen des Stuttgarter Stiftungsnetzwerks möglich: der Dieter von Holtzbrinck Stiftung, der Vector Stiftung, der Bauder Stiftung, und der Wolkenputzer Stiftung. Wir danken fĂŒr die Förderungen, welche die Lern-Fair Hubs bald zur RealitĂ€t machen.

Federica aus unserem Team berichtet, wie sie als SchĂŒler:in Englisch noch als langweilig empfunden hat. Heutzutage studiert sie Englisch fĂŒr Lehramt und gibt kostenlose Englisch-Kurse fĂŒr SchĂŒler:innen. So kann es halt auch gehen! :) Lies im Folgenden ĂŒber ihre Erfolgsgeschichte!

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„Englisch kann ich nicht und es ist ja sowieso eine langweilige Sprache, die niemand braucht!“ Nein, das war nicht eine Aussage von meiner lieben Lernpartnerin, sondern von mir, als ich in der 6. Klasse war. Und was mache ich gerade? Ich studiere Englisch fĂŒr Lehramt und bringe diese „langweilige“ Sprache mehreren Kindern der Lern-Fair-Community online bei. Schon witzig, das Leben!

Seit der ersten Pandemie-Welle habe ich immer ein bis zwei SchĂŒler:innen einzeln bei Lern-Fair betreut und mich jede Woche auf unsere Stunde vorbereitet. Als ich aber gemerkt habe, dass noch mehrere hunderte Kinder auf eine:n Lernpartner:in warteten, wollte ich etwas tun, um auch sie zu unterstĂŒtzen! Doch Zeit hatte ich nicht viel. Was tun? Die Lösung fiel mir spontan ein: Gruppen-Nachhilfe anzubieten! Dadurch konnte ich nicht nur mehreren SchĂŒler:innen gleichzeitig helfen, sondern mir auch wichtige Skills und Tricks fĂŒr meinen zukĂŒnftigen Beruf als Lehrerin aneignen.

Vor meiner ersten Stunde war ich extrem aufgeregt. Ich hatte zwar schon Online-Tutorien an der Uni unterrichtet, aber hatte bis zu dem Zeitpunkt kaum alleine vor einer Klasse gestanden. Das Lehramtsstudium ist nĂ€mlich trotz der zahlreichen Praktika immer zu theoretisch orientiert und sich ohne Druck auszuprobieren fĂ€llt meistens sehr schwer, wenn noch zwei Mentor:innen und lauter andere Praktikant:innen im Raum sitzen 😉

Meine HĂ€nde haben geschwitzt, ich bin meine Materialien tausendmal durchgegangen, habe meine Verbindung  und meine E-Mails stĂ€ndig kontrolliert 
 Lief alles nach Plan? Absolut nein! Waren die SchĂŒler:innen am Ende trotzdem sehr glĂŒcklich, haben sich bedankt und sich darĂŒber gefreut, dass sie das Thema endlich verstanden hatten? Ja!

Und das war vielleicht mein grĂ¶ĂŸtes Learning aus meiner bisher fast zehnmonatigen Erfahrung als Kursleiterin: Manchmal braucht man nicht die lĂ€ngste Vorbereitung, die tollsten ArbeitsblĂ€tter oder die coolsten digitalen Tools, um den SchĂŒler:innen etwas beizubringen. Manchmal reicht es einfach, diesen SchĂŒler:innen eine Stunde seiner Zeit zu schenken, damit sie wieder die Freude am Lernen entdecken!

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